Ein Take. Zwei Formate. So sparst du dir die Hälfte der Drehtage

Zwei Plattformen. Zwei Formate. Gleicher Content — aber du filmst alles doppelt. DualShot Recorder löst das mit einem einzigen iPhone-Take.

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Ein Take zwei Formate DualShot Recorder iPhone für Creator
Ein Take, zwei Formate gleichzeitig — die Hälfte deiner Drehzeit gespart.

Ich hab das Shooting zweimal gemacht. Einmal für Instagram — vertikal, 9:16. Dann nochmal für YouTube — horizontal, 16:9. Gleicher Content. Gleicher Ort. Gleicher Text. Doppelte Zeit.

Das war vor zwei Jahren noch normal. Mittlerweile gehört dieses Vorgehen ins Museum.

Ein neues iPhone-App löst genau dieses Problem — und ich hab's drei Tage lang getestet. Was du mitnimmst: Wie DualShot Recorder funktioniert, ob es tatsächlich Drehtage einspart und für wen sich die $6,99 wirklich lohnen.

Das Problem, das kein Creator gerne zugibt

Zwei Plattformen. Zwei Formate. Eine Idee.

Instagram will 9:16. YouTube will 16:9. TikTok will 9:16. LinkedIn braucht 1:1 oder zumindest 4:5. Und du stehst da, stellst die Kamera um, bittest jemanden noch einmal still zu halten — und filmst das Gleiche nochmal.

Ich hab für Kunden Shooting-Tage organisiert, bei denen wir vier Stunden für zehn Minuten verwertbaren Content gebraucht haben. Nicht weil der Content schlecht war. Sondern weil wir alles doppelt filmen mussten. Das ist kein Profi-Problem. Das ist ein System-Problem.

Genau da setzt DualShot Recorder an.

Was DualShot Recorder macht — und was nicht

Die App nutzt die Dual-Rear-Kamera des iPhones. Nicht die Frontkamera. Die zwei Kameras auf der Rückseite.

Dabei nimmt sie gleichzeitig auf:

  • Das Bild der Weitwinkelkamera (Landscape, 16:9)
  • Das Bild der zweiten Kamera (Portrait, 9:16)

Beide werden gleichzeitig aufgezeichnet, in zwei separate Videodateien exportiert. Ein Take. Fertig.

Das klingt simpel — und ist es auch. Aber simpel ist hier der Witz. Ich hab mich ehrlich gefragt, warum das nicht schon früher jemand gebaut hat.

Was die App nicht macht: Sie ist kein Wundermittel für schlechte Bildgestaltung. Wenn du für Landscape filmst und dein Portrait-Frame dabei halb leer ist — hilft kein App der Welt.

Drei Tage Praxis: Was ich wirklich erlebt hab

Beim ersten Versuch war ich zu nah an der Wand. Das Portrait-Video war top. Das Landscape-Video hat die Lampe rechts abgeschnitten. Lektion: Du musst deinen Bildaufbau für beide Formate gleichzeitig denken.

Das braucht Umgewöhnung. Ich hab ungefähr drei Takes gebraucht bis ich den Dreh raus hatte. Dann lief's.

Was ich wirklich schätze: kein Sync-Problem. Kein "Welches File gehört zu welchem Take?" — beide Videos sind gleichzeitig aufgezeichnet, gleicher Timestamp, ready to go.

Für Talking-Head-Content — meiner Meinung nach die häufigste Anwendung — funktioniert das nahezu perfekt. Du stehst, redest, die App macht den Rest.

Ich hab danach drei YouTube-Shorts und drei Instagram-Reels aus einem einzigen 8-Minuten-Take rausgeschnitten. Das hätte vorher zwei Drehtage gebraucht.

Für wen es sich lohnt — und für wen nicht

DualShot macht Sinn wenn du:

  • Regelmäßig auf mehreren Plattformen postest
  • Oft alleine drehst — kein zweites Team zum Umstellen
  • Talking-Head, Tutorials oder Walk-and-Talk machst
  • Zeit sparen willst ohne Qualität zu opfern

Es macht keinen Sinn wenn du:

  • Cinematic Footage für Kunden produzierst — dafür nimmst du Blackmagic oder ProRes, nicht DualShot
  • Sehr aufwendige Produktionen machst bei denen jedes Frame perfekt sitzen muss
  • Ein älteres iPhone ohne Dual-Rear-Kamera hast

$6,99 einmalig. Kein Abo. Das find ich fair.

Das steckt dahinter: Warum "einmal filmen" das ContentWerk-Prinzip ist

Ich hab jetzt über 500 Millionen Views generiert — auf verschiedenen Plattformen, verschiedene Formate, manche groß produziert, manche mit dem iPhone und einem Ringlicht. 50 Millionen auf einem einzigen Video.

Das Muster bei allen erfolgreichen Channels war dasselbe: weniger Aufwand pro Content-Einheit. Nicht schlechterer Content. Schlauere Systeme die weniger Reibung erzeugen.

DualShot Recorder ist so ein System. Kein Gamechanger der dich viral macht. Ein Reibungsreduzierer — und genau das sucht man als Selbstständiger der alles alleine macht.

Weniger Drehtage. Gleiche Reichweite. Mehr Zeit für das was wirklich zählt.

Das ist das ContentWerk-Modell. In einer App.

Was jetzt?

App herunterladen, testen, zurückmelden wie's läuft. DualShot Recorder ist im iOS App Store für $6,99 erhältlich.

Tipp für den ersten Test: Film in einem leeren Raum mit viel Abstand zur Wand. So kannst du den Frame bewusst für beide Formate gestalten. Mehr Abstand als du denkst. Und immer an die Ränder denken.

Wenn du mehr solche Tools, Workflows und Systeme für deine Content-Produktion willst — ohne Agentur, ohne teures Equipment — dann komm in die ContentWerk Community. Wir testen was wirklich funktioniert. Und teilen nur was auch funktioniert.